Fahrrad-Exkursion zum KZ-Außenlager Haidholzen

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Datum/Zeit
Date(s) - 02/05/2018
18:30 - 21:00

Veranstaltungsort
Z - Linkes Zentrum in Selbstverwaltung

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contre la tristesse | GEW

Ende März 1945 verließen die letzten der rund 200 Häftlinge das Außenlager des KZ Dachau in Haidholzen (Stephanskirchen). Bis heute erinnern wenige Überreste und eine Gedenktafel an das ehemalige KZ-Außenlager und das Leid der dort inhaftierten und zur Arbeit in den BMW-Werken und bei der Chiemgauer Vertriebsgesellschaft gezwungenen Häftlingen. Auch ein Grabstein am Baierbacher Friedhof hält die dort bestatteten „Menschen unterschiedlicher Herkunft“, unter anderem „Häftlinge des KZ – Aussenlagers Dachau in Haidholzen“ in Erinnerung. Am 2. Mai 1945, wurde dann Rosenheim von amerikanischen Truppen übernommen. Anlässlich dieser Befreiung Rosenheims vom Nationalsozialismus wird Lothar Walter (GEW Rosenheim) am 2. Mai an der Gedenktafel zum KZ-Außenlager näher auf diesen historischen Ort eingehen. Auf dem Weg dahin wird Tom Nowotny (Initiative Erinnerungskultur – Stolpersteine für Rosenheim) am Kiosk an der Schlossbergauffahrt, vor dem am 16. Juli ein Stolperstein für Johannes Vogl verlegt werden wird, über diesen referieren. Vogl war Vorsitzender der Roten Hilfe Rosenheim und wurde im KZ Dachau ermordet.

Treffpunkt ist um 18.30 Uhr im Z – linkes Zentrum (Innstraße 45). Von dort werden wir gemeinsam mit dem Fahrrad über den Schlossberg nach Haidholzen fahren.

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