1.-4.11: Antifa Kongress in München

Treffpunkte für eine Anreise aus Rosenheim:

  • Freitag: 15:15 Uhr, Bahnhof Rosenheim
  • Samstag: 08:15 Uhr Bahnhof Rosenheim

Dieses Jahr wird in München bereits zum fünften mal der bayernweite antifaschistische Kongress stattfinden. Vom 1. bis zum 4. November 2018 gibt es in DGB-Haus und Kafe Marat reichlich Gelegenheit für Ausstausch und Diskussion über die bestehenden Verhältnisse, antifaschistische Gegenstrategien und eigene Perspektiven. Es soll auch darum gehen, welche positive Erzählung wir als antifaschistische Linke dem rechten Rollback entgegenhalten können.

Weitere Infos, Programm etc gibt es hier: http://antifakongress.blogsport.eu

 

Antifa Cafe – „Außerstädtische Perspektiven antifaschistischer Politik“

 

Am Samstag, den 25. November 2017 werden wir im Rahmen des Antifa Cafe’s des offenen antifaschistischen Plenums Rosenheim im Z, dem linken Zentrum (Innstraße 45a, Rosenheim), einen Workshop zum Thema „Außerstädtische Perspektiven antifaschistischer Politik“ anbieten. Los geht’s um 15:00 Uhr.

Das offene antifaschistische Plenum soll eine offene, selbstverwaltete Struktur für alle Antifaschist*innen aus dem Raum Rosenheim stellen. Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir mit euch disskutieren, wie wir speziell in Rosenheim offene Strukturen realisieren und stärken können.

Ankündigung:

Im Rahmen des Workshops „Außerstädtische Perspektiven antifaschistischer Politik“ wollen wir wollen wir Konzepte und Strategien diskutieren, wie eine Organisation linksradikaler Gruppen im kleinstädtischen und ländlichen Raum möglich ist und erarbeiten, welche Perspektive antifaschistische Gesellschaftskritik und Praxis außerhalb der Großstädte hat und wie wir diese aufbauen und stärken können.

Vor allem in Kleinstädten und ländlichen Gebieten haben es linke und linksradikale Strukturen oft schwer. Häufig sind konservative und rechtsradikale Einstellungen sowie geschichtsrevisionistische Brauchtumpflege in der Landbevölkerung verankert. Ihr gegenüber steht eine oft junge linke Szene, die mit vielfältigen strukturellen Problemen zu kämpfen hat. Haben sich linke Strukturen etabliert, sind diese durch die Abwanderung der Aktivist*innen in größere Städte stark bedroht. Das von früheren Gruppen etablierte Wissen muss ständig neu erarbeitet werden, sowohl inhaltlich als auch strukturell. Mit diesem Workshop wollen wir Konzepte und Strategien diskutieren, wie eine Organisation linksradikaler Gruppen im kleinstädtischen und ländlichen Raum möglich ist und erarbeiten, welche Perspektive antifaschistische Gesellschaftskritik und Praxis außerhalb der Großstädte hat und wie wir diese aufbauen und stärken können.

Mehr als 600 Antifaschist_innen auf dem Antifa-Kongress.

Der Antifa-Kongress Bayern war ein voller Erfolg. Am Samstag war der Kongress restlos ausgebucht, und trotz der großen Räume könnten keine Menschen mehr reinlassen werden. Alle die unseren workshop „Außerstädtische Perspektiven antifaschistischer Politik“ verpasst haben, konnten am Sa 25.11.17 (15:00 Uhr) zum Antifa Cafe ins Rosenheimer Z kommen. Dort wird der workshop wiederholt.

== > http://contre.rosenheim.tk/events/antifa-cafe-ausserstaedtische-perspektiven-antifaschistischer-politik-workshop/

Und hier noch das Statement der Kongressorga:

Als wir auf Druck einer Kampagne der Polizeigewerkschaften DPolG und GdP mit dem Antifa-Kongress zwischenzeitlich aus den Räumen des DGB-Hauses in München geflogen waren, haben wir erklärt: Der Antifa-Kongress wird stattfinden und er wird größer, schöner, besser.
Wir haben den Mund nicht zu voll genommen: Mehr als 600 Antifaschist_innen haben dieses Wochenende mit uns auf dem Antifa-Kongress über Rechtsruck und rechten Terror, aber auch über Feminismus, Antirassismus und Antikapitalismus diskutiert, über Perspektiven auf eine solidarische Gesellschaft.

Der Antifa-Kongress hat nicht nur stattgefunden, er konnte auch in den Räumen des DGB-Hauses stattfinden. Das ist der breiten Solidarität aus den Gewerkschaften und darüber hinaus zu verdanken. Der Angriff auf uns war ein Angriff auf alle, die sich antifaschistisch, für eine solidarische Gesellschaft und emanzipatorische Politik engagieren.
Das haben sehr viele so gesehen. Für diese Solidarität möchten wir uns bedanken. Besonders hervorzuheben ist dabei die Dauerkundgebung von Gewerkschafter_innen vor dem DGB-Haus.

Euch allen vielen Dank für den tollen Kongress.