Am Tag der Wahl: gegen Rechtsruck, rassistische und menschenverachtende Hetze

Am 14. Oktober werden mit der AfD das erste Mal seit vielen Jahrzehnten, Faschist_innen in den bayerischen Landtag einziehen. Und auch die CSU wird, einem für sie desaströsen Wahlergebnis zum Trotz, alles daran setzen, die autoritäre Formierung der Gesellschaft voranzutreiben und Millionen Menschen ein gutes Leben vorzuenthalten.

Über die letzten Wochen und Monate sind wir gegen Rechtsruck, rassistische und menschenverachtende Hetze, für verfügbaren Wohnraum für Alle und eine Seebrücke auf die Straße gegangen. Auch über die Landtagswahl hinaus, werden wir diese breite progressive soziale Bewegung fortsetzen. Am Tag der Wahl werden wir den rechten Menschenfeinden zeigen, dass sie auch die nächsten Jahre mit unserem Widerstand zu rechnen haben und unser Kampf für eine solidarische Gesellschaft weitergeht.

Kommt alle um 19 Uhr zum Stachus in München.

Weiter demonstrieren (?) !

Mittwoch – München | Samstag -Traunstein
Auch nach den Anti-AfD Protesten gestern und vorgestern, stehen diese Woche noch zwei Termine in unserem Demokalender:

Morgen – München (Mi 3.10. – 13 Uhr – Odeonsplatz ) wird es erneut eine Großdemonstration der Aktionsbündnisse #noPAG und „#ausgehetzt“ geben. Wir rufen zur Beteiligung am antifaschsitsischen Block von NIKA Bayern auf. ( DIE LINKE. Rosenheim mobilisiert zu einem Zugtreffpunkt um 11:15 am Bahnhof in Rosenheim)

Samstag – Traunstein (6.10 – 13:45)

Am 06.10. um 15:00 Uhr will die AfD ihre große Wahlkampfabschlusskundgebung in Traunstein abhalten. Aber wie in Passau (wo die AfD ihren für diesen Tag geplanten Aufmarsch wegen der Proteste absagte) sind Proteste geplant. Denn wir wollen eine Gesellschaft, die auf Gleichheit und Solidarität gründet. Daher ist die AfD unser politischer Gegner und wir treten ihr entschieden entgegen, egal ob in Aibling, Rosenheim oder Traunstein

Erfolgreiche Proteste gegen AfD Kundgebung

Rund 250 Menschen protestierten heute lautstark auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz gegen eine Kundgebung der AfD. Dem Aufruf der rechten Partei folgten nur ein Häufchen von 36 AfD Fans. Dass zwei Männer den „Hitlergruß“ zeigten und sich unter den Teilnehmer*innen der mehrfach vorbestrafte Kolbermoorer Nazi Peter M. befand, zeigt, welche Nähe auch in Rosenheim die AfD zu Neonazis hat. Von den rechten Reden war aufgrund der Proteste nur wenig zu verstehen.

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