Mehr als 600 Antifaschist_innen auf dem Antifa-Kongress.

Der Antifa-Kongress Bayern war ein voller Erfolg. Am Samstag war der Kongress restlos ausgebucht, und trotz der großen Räume könnten keine Menschen mehr reinlassen werden. Alle die unseren workshop „Außerstädtische Perspektiven antifaschistischer Politik“ verpasst haben, konnten am Sa 25.11.17 (15:00 Uhr) zum Antifa Cafe ins Rosenheimer Z kommen. Dort wird der workshop wiederholt.

== > http://contre.rosenheim.tk/events/antifa-cafe-ausserstaedtische-perspektiven-antifaschistischer-politik-workshop/

Und hier noch das Statement der Kongressorga:

Als wir auf Druck einer Kampagne der Polizeigewerkschaften DPolG und GdP mit dem Antifa-Kongress zwischenzeitlich aus den Räumen des DGB-Hauses in München geflogen waren, haben wir erklärt: Der Antifa-Kongress wird stattfinden und er wird größer, schöner, besser.
Wir haben den Mund nicht zu voll genommen: Mehr als 600 Antifaschist_innen haben dieses Wochenende mit uns auf dem Antifa-Kongress über Rechtsruck und rechten Terror, aber auch über Feminismus, Antirassismus und Antikapitalismus diskutiert, über Perspektiven auf eine solidarische Gesellschaft.

Der Antifa-Kongress hat nicht nur stattgefunden, er konnte auch in den Räumen des DGB-Hauses stattfinden. Das ist der breiten Solidarität aus den Gewerkschaften und darüber hinaus zu verdanken. Der Angriff auf uns war ein Angriff auf alle, die sich antifaschistisch, für eine solidarische Gesellschaft und emanzipatorische Politik engagieren.
Das haben sehr viele so gesehen. Für diese Solidarität möchten wir uns bedanken. Besonders hervorzuheben ist dabei die Dauerkundgebung von Gewerkschafter_innen vor dem DGB-Haus.

Euch allen vielen Dank für den tollen Kongress.

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Zuganreise zum Antifakongress Bayern 2017

Vom 3. bis zum 5. November findet in München der Antifakongress Bayern 2017 statt. Für alle, die aus oder über Rosenheim fahren wollen wird es am Freitag und am Samstag eine gemeinsame Zuganreise geben. Kommt alle mit nach München und sorgt dafür, dass der Antifakongress nach der Hetzkampange rechter Zeitschriften und Polizeigewerkschaften dieses Jahr noch größer, schöner und besser wird. Geboten wird ein vielfältiges Programm an Theorie, Vernetzung und Party.

Treffpunkte zur gemeinsamen Anreise:

Freitag: 13:15 Uhr an den Stufen vor dem Rosenheimer Bahnhof

Am Freitag nehmen wir den Zug um 13:32 Uhr von Gleis 3

Samstag: 08:15 Uhr an den Stufen vor dem Rosenheimer Bahnhof

Am Samstag nehmen wir den Zug um 08:32 Uhr von Gleis 3

Hier die Facebook-Veranstaltung.

 

Infos:

2017 kommt der Antifa-Kongress Bayern wieder nach München. Vom 3. bis zum 5. November wollen wir mit euch gemeinsam in Austausch treten, diskutieren, Perspektiven und Strategien entwickeln. In einer Reihe von Vorträgen werden wir uns mit rechten Bewegungen, Ressentiments und Ausgrenzung auseinandersetzen und an Debatten um Kapitalismuskritik, Geschlechterverhältnis und Alternativen zu den herrschenden Zuständen anknüpfen. Auch dieses Jahr soll der Kongress einen Rahmen zum Kennenlernen und Vernetzen bieten. Außerdem stehen wieder praktische Workshops auf dem Programm.

Themen sind: AfD und Antifeminismus, AfD und Soziale Frage, AfD nach der Bundestagswahl, Rechter Terror in Bayern und Deutschland, NSU, Ideologie und Realpolitik der CSU, antirassistische Theorie & Praxis, Kämpfe der Migration, Utopie, Feminismus, Kritik der politischen Ökonomie, Renationalisierung und autoritäre Tendenzen, Out of Action, Digitale Selbstverteidigung, Demosani-Arbeit.

Mit Frigga Haug, Fritz Burschel, Andreas Kemper, Sibel Schick, Massimo Perinelli, Rosa Fava, Robert Andreasch, Eike Sanders, Stefan Dietl, Gruppen gegen Kapital und Nation und vielen mehr…
Darüber hinaus gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm. Samstagabend lassen wir mit Party und Konzerten ausklingen.

Teilnehmen: Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Das Kombiticket für 3 Tage gibt es für 10-15 € (Party am Samstag inklusive). Wenn ihr nur am Samstag teilnehmen wollt, macht das 5-10 € (inkl Party); am Freitag oder Sonntag freuen wir uns über eine kleine Spende.

Am Sonntag findet eine Führung im NS-Dokuzentrum statt. Leider gibt es hier nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen. Wir bitten daher um eine Voranmeldung unter antifakongress2017@riseup.net.

Kinderbetreuung: Es gibt eine begrenzte Anzahl von Plätzen in der Kinderbetreuung. Bitte schreibt uns an antifakongress2017@riseup.net.

Einlassvorbehalt: Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.

 

Alle weiteren Infos zum Programm sowie die Schlafplatzbörse findet ihr hier.

 

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Auf zum Antifakongress in München (3.-5.11.2017)

„Der bayerische Antifa-Kongress wird wie geplant und ohne Abstriche im DGB-Haus in München stattfinden. Ohne die Welle der Solidarität aus den Gewerkschaften und darüber hinaus wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.“

Es wird Mitfahrgelegenheiten ab Rosenheim geben, ein Treffpunkt wird in Kürze auf dieser Seite veröffentlicht oder meldet Euch per mail (contre.rosenheim[ät]systemli.org) an uns. Im folgenden veröffentlichen wir die Erklärung des Vorbereitungskreis des bayerischen Antifa-Kongress 2017: Weiterlesen

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Außerstädtische Perspektiven antifaschistischer Politik

Im Rahmen des workshops „außerstädtische Perspektiven antifaschistischer Politik“ wollen wir wollen wir Konzepte und Strategien diskutieren, wie eine Organisation linksradikaler Gruppen im kleinstädtischen und ländlichen Raum möglich ist und erarbeiten, welche Perspektive antifaschistische Gesellschaftskritik und Praxis außerhalb der Großstädte hat und wie wir diese aufbauen und stärken können.

Es gibt zwei Möglichkeiten an dem workshop teilzunehmen. Entweder am

Hier der Ankündigungstext: Weiterlesen

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So, 12.11.: Jüdischer Widerstand gegen die Nazis (Vortrag von Roman Danyluk )

Jüdischer Widerstand gegen die Nazis

So., 12.11.17 | 19:00 Uhr | Vortrag von Roman Danyluk

Z – linkes Zentrum in Selbstverwaltung, Innstr. 45a, Rosenheim

Am Sonntag den 12.11.17 referiert Roman Danyluk im Rosenheimer Z (Innstr. 45a) zum Thema „Jüdischer Widerstand gegen die Nazis“. Wie hierbei aufgezeigt werden wird haben sich Jüdinnen und Juden entgegen einer lange kolportierten Ansicht ihrer Verfolgung, Deportation und Vernichtung seitens des NS-Regimes nicht widerstandslos hingegeben. So haben sie unter anderem Fluchtmöglichkeiten aus NS-Deutschland organisiert, gegenseitige Hilfe in den Ghettos praktiziert, gegenüber den Anordnungen des NS-Apparates passive Resistenz geleistet und auch militanten bewaffneten Widerstand in den von den Nazis besetzten Ländern ausgeübt.

Roman Danyluk, Autor des Buches »Partisanen und Milizen – Zum Verhältnis von Gewalt und Emanzipation«, wird in dem Vortrag die herausragenden Beispiele jüdischen Widerstands gegen das NS-Regime und vorstellen. Dabei handelt es sich zum einen um die jüdisch-kommunistische Stadtguerilla in Frankreich sowie zweitens um den bewaffneten jüdischen Widerstand in Osteuropa. Da sich die jüdischen KämpferInnen und PartisanInnen nicht auf bestimmte Staaten und Institutionen verlassen konnten, entwickelte sich ihr existenzieller Kampf um das nackte Überleben zum elementarsten Antagonismus bzw. zum radikalsten Gegenpol gegen die NS-Barbarei. Weiterlesen

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Antifa Kongress Bayern 2017

2017 kommt der Antifa-Kongress Bayern wieder nach München. Vom 3. bis zum 5. November wollen wir mit euch gemeinsam in Austausch treten, diskutieren, Perspektiven und Strategien entwickeln. In einer Reihe von Vorträgen werden wir uns mit rechten Bewegungen, Ressentiments und Ausgrenzung auseinandersetzen und an Debatten um Kapitalismuskritik, Geschlechterverhältnis und Alternativen zu den herrschenden Zuständen anknüpfen. Auch dieses Jahr soll der Kongress einen Rahmen zum Kennenlernen und Vernetzen bieten.
Außerdem werden wieder praktische Workshops, etwa zu Emotionaler Erster Hilfe, Stop-Deportation- und Demosani-Arbeit, auf dem Programm stehen. Und natürlich wird auch diesmal Party und Abgehänge nicht zu kurz kommen.

Wir als Gruppe „contre la tristesse“ werden dieses Jahr mit einem Infostand sowie einem Workshop zum Thema „Außerstädtische Perspektiven antifaschistischer Politik“ am Antifa Kongress vertreten sein.

Außerdem wird es an allen Kongresstagen eine gemeinsame Anreise aus Rosenheim geben. Also streicht euch den Termin schon einmal rot im Kalender an, wir freuen uns auf euch.

Weitere Infos gibt es hier:

http://antifakongress.blogsport.eu/

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Der NSU, die BRD und der rassistische Normalzustand

Zwischen 1999 bis 2011 beging der NSU drei Bombenanschläge und zehn Morde, darunter neun an migrantischen Kleinunternehmern, sowie zahlreiche Banküberfälle. Erst im Jahr 2011 enttarnte sich die nationalsozialistische Terrorgruppe durch den Selbstmord von Böhnhart und Mundlos selbst. Zwar war der NSU das Werk von militanten Neonazis, ohne die Verwicklungen des Verfassungsschutzes, den Rassismus in Polizei und Gesellschaft hätte es ihn jedoch nie in dieser Form gegeben. Es gilt daher jene Faktoren zu analysieren, die dazu geführt haben, dass der NSU seine neonazistischen Terrorakte begehen konnte. Inwieweit bestehen die gesellschaftlichen Verhältnisse, die den NSU möglich gemacht haben, auch nach dessen Auffliegen fort? Außerdem soll es dem Vortrag um offene Fragen, den Prozess und die Aktionen am Tag der Urteilsverkündung gehen.

Veranstaltungsdetails

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So., 03.09.: Liza ruft! Dokumentarfilm über eine jüdische Partisanin im Z

Am Sonntag, den 03. September, wird im Rosenheimer Z (linkes Zentrum in Selbstverwaltung, Innstr. 45a) der bewegende Dokumentarfilm „Liza ruft!“ vorgeführt. Der Film von 2015 thematisiert die Shoa, den jüdischen Widerstand und die Erinnerungspolitik in Litauen. Er stellt das erste Porträt einer ehemaligen jüdischen Partisanin überhaupt dar.

Im Gespräch mit Fania Brantsovskaya, ihren Angehörigen und Weggefährt_innen schafft „Liza ruft!“ das intime und lebendige Bild einer beeindruckenden Frau, die beides ist: ein Opfer von fortwährender Verfolgung ebenso wie eine unermüdliche und streitbare Akteurin im Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit.

Der Film mit Überlänge (113 Minuten) beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Das Z hat ab 18:30 geöffnet und im Rahmen von „Marthas“ gibt es veganes Essen. Die Filmvorführung  wird von uns („contre la tristesse) in Kooperation mit der infogruppe rosenheim und dem Kurt Eisner Verein organisiert. Weitere Informationen zum Film gibt es unter lizaruft.com und unter z-rosenheim.org.

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